Montserat, die vergessene Insel

Montserrat, die karibische Insel ist bei Seglern weitestgehend unbekannt, da sie seit einem großen Vulkanausbruch im Jahre 1995 nur noch zu einem Drittel bewohnbar ist. Wir besegelten diese Insel im Frühjahr 2002 und entdeckten einen in vieler Hinsicht unglaubliche Insel. Mit einem Taxifahrer den wir vorher bestechen mussten fuhren wir durch unwegsames Gelände zu der früheren Hauptstadt Plymouth. Sie wurde bei diesem Vulkanausbruch in aller Eile verlassen. Die Bevölkerung wurde durch eine große, vom Militär unterstützte Aktion, komplett evakuiert. Plymouth ist seither mit einer mehrere Meter dicke Schickt aus mit Asche und Geröll bedeckt. Luxuslimousinen mit einem Kilometerstand von selten mehr als 1000 Km stehen verlassen und mit Schlamm bedeckt in den Garagen der unzähligen Villen. Es sind Zeugen einer sehr wohlhabenden Zeit. Vor 1995 hatten Bands wie die Roling Stones in Plymouth ein Tonstudio unterhalten. Die Pools der Hotels sind mit Lavaasche gefüllt. Es erscheint alles so surreal, dass man meinen könnte Petersen hat seinen letzten Endzeit Film hier gedreht. Details findet Ihr auf https://de.wikipedia.org/wiki/Montserrat .Wir haben uns geschworen, diese unbeschreiblich schöne Insel mit dem Kontrast der Vulkanischen Zerstörung, unbedingt wieder zu besuchen. Unsere Planungen für die nächsten Jahre schließen dieses Ziel sicherlich mit ein. Diese Insel ist für alle Blauwassersegler ein Muss. Eine Bucht im Norden der Insel ist für Besucher freigegeben.